Das Hafengelände in Wittenberg liegt derzeit brach. Mit den Mitteln des architektonischen Entwerfens wird ein Vorschlag für die künftige Verwendung, Nutzung und Entwicklung des Gebietes erarbeitet.
Der Entwurf überwindet die momentane Teilung der Stadt mittels einer zentralen Parkanlage, welche die Brachen ersetzt und die Stadt mit der Elbaue verbindet. Die Ränder der bestehenden Stadtteile werden geklärt und zur Erweiterung der bestehenden Struktur genutzt. Sichtachsen durchdringen den Park und führen das Grün der Elbaue an die Innenstadt heran. Grundlage dieses Entwurfes ist der Verzicht auf die vollständige Neubebauung des Plangebietes und eine am tatsächlichen Bedarf orientierte Planung mit der Wiederbegrünung nicht mehr benötigter Flächen. Als Bindeglied zwischen Landschaft und Stadt funktioniert der neue Hochschulcampus der Universität Halle-Wittenberg. Dieser befindet sich an prominenter Stelle am Hafenbecken.
Der Entwurf besteht aus einem Ensemble von drei auf einer Ebene angeordneten Gebäuden: einem Hörsaalgebäude, einem Seminargebäude und einem Wohnheim. Die Lehrgebäude sind auf einem Postament angeordnet. Die drei Körper bilden eine kompakte, in sich geschlossene Einheit, wobei jedes Gebäude einer eigenen Typologie folgt.



